Ein Traum von Elias

Wer sind wir?

 

Wer bist Du? Wer bin ich? Werden wir das je erfahren? Wie können wir sicher sein, dass wir wirklich sind? Sind wir das, was wir sehen? Oder das, was wir fühlen? Vielleicht das, was wir hören? Oder riechen?
Können wir uns auf unsere Sinne verlassen? Und wer ist das, der das fragt?
Liebe Leserin, lieber Leser … woher weißt Du, dass Du existierst?

Wir werden geboren, wir leben und sterben. So sieht es aus. Was war davor? Was ist danach?
Wenn wir nicht geboren werden, existieren wir nicht dennoch irgendwo?

Sind wir die Summe unserer Gedanken? Oder sind wir das, was hinter den Gedanken liegt? Wir sind unser Körper, unsere Organe, unser Gehirn … oder doch nicht? Sind wir das, was wir benutzen? Das, was wir hinterlassen? Für wen?

Vielleicht sind wir nicht alle Gedanken, sondern nur …  einer. Ein Gedanke, zu Milliarden Splittern zerfallen…
Vielleicht heißt einer dieser Gedankensplitter Nicole.
Vielleicht heißt ein anderer – wie Du.

Es war einmal ein Gedankensplitter. Er hieß Elias.
Der Gedankensplitter Elias war 26 Jahre alt und suchte den Gedankensplitter Nicole, der ihn zur Welt gebracht hatte. Doch in welche Welt?

In die Welt, liebe Leserin, lieber Leser, in der auch Du existierst? Oder in eine andere Welt?
Wir werden sehen …
Elias sucht Nicole, in einer Welt, die deshalb existiert, weil ich an sie denken kann …
Beginnen wir!

LESERSTIMMEN

Genial! Für mutige Selbstsuchende, die irritiert werden möchten ...

Wenn Sie sich mit Ihrem Verstand gern an Worten und Phrasen festbeißen, oder allgemein noch stark mit dem Verstand identifiziert sind, die Kontrolle behalten möchten, alles verstehen wollen, Orientierung suchen …, dann ist es Zeit, dass Ihnen, wie dem Protagonisten Elias eine schwerfällige Katze aus dem sphärischen Nichts auf den Kopf springt. Sie ins Taumeln kommen.

Das Buch war für mich eine ständige Einladung, den Halt aufzugeben, sich zu begegnen, in den Spiegel zu schauen. Und immer dieses: „Hey, ich dachte ich erfahre etwas über den spirituellen Weg der Autorin …“, ja, aber … ich werde durch ein starkes sprachliches Tempo ständig auf mich selbst zurückgeworfen.

Wirklich bemerkenswert, jetzt mit Abstand.
Der Schreibstil erlaubt mir nicht, an etwas hängenzubleiben; es sei denn, ich steige aus. Es ist eher mehrdimensional, räumlich geschrieben, es lässt mich weiten und erlaubt, ja zwingt mich, wenn ich es zulasse, alle Grenzen sprengen zu können. Was am Ende bleibt ist der Beobachter und ein Gefühl, dass der Kaffeesatz in mir nicht nur aufgewirbelt sondern molekular beginnt sich neu zusammenzusetzen oder aufzulösen???

Und ich spüre deutlich, dass sich etwas, „Elias???“ in mir weiterschreibt.
Eine geniale, poetisch klangvolle zärtliche Beschreibung einer Suche nach sich selbst.

Beatrice Kahnt

Die Antwort liegt in Dir selbst ...

Als ich „Ein Traum von Elias bestellte“, war das wohl eine Entscheidung aus dem Bauchgefühl heraus. Ich folge Nicole Paskows Arbeit schon eine ganze Weile – oft spüre ich darin eine tiefe Wahrhaftigkeit. Nicole Paskow gehört für mich zu den wenigen Menschen, die im spirituellen „Lager“ ihre Arbeit ernsthaft ausüben, sie ist eine Grenzgängerin zwischen diesem vermeintlichen Hier und Jetzt und der Ewigkeit.

Ich habe „Ein Traum von Elias“ gelesen, als wäre ich selbst Träumender, als wäre ich selbst Subjekt ihrer Handlung. Und auch das stimmt so nicht, wirft das Buch doch Fragen auf, die sich nicht mit dem Verstand beantworten lassen. Es ist ein Buch, was man fühlt, keines, dem man mit Logik beikommen kann oder sollte.

Was ist real, was nur Bild unserer Gedanken? Wo verhärten sich unsere Wege in ausweglosen Echokammern? Nicole Paskow hebt nicht an zur Lösung großer Fragen, sie entwirft ein Aquarell, in dem die Lösungen im Schimmern der Farben zu lauern scheinen. Und so fällt es mir dann auch schwer, eine Handlung zu beschreiben, weil das Buch in mir einen Urpunkt berührt: die Suche nach Sinn.

Man folgt beim Lesen einer Ahnung, die letztlich zur Gewissheit wird, und wird tief berührt von den Figuren (oder Projektionen?), ob Elias, Baba, die kleine Nicole, Maria, Tom oder Vicky. Man folgt Elias in die obere Etage des Hauses und fällt mit ihm tief ins Dunkel der Einsamkeit, des völligen Verlustes noch irgendwie greifender Glaubenssätze. Und hat immer wieder das Gefühl, in Wolkenbildern zu schwimmen, in Traumfragmenten oder im Inneren des Urwissens, dem Gleichnis von Auflösung und endgültiger Antwort.

Das Faszinierende daran: Man kann eine wie auch immer geartete Antwort nur in sich selbst finden.” Tristan Rosenkranz, Edition Outbird

Einzigartig und unvergleichlich in seiner Wirkung...

“Ein Traum von Elias” ist die perfekte Blaupause für und eine einzigartige Parabel über das Streben des Menschen, das ihn seit Anbeginn seines bewussten Daseins antreibt – nämlich die Suche nach Glück, Glückseligkeit, Liebe und Frieden.

Ich habe dieses Buch einige Male gelesen und wurde immer wieder aufs Neue in eine Welt gesogen, in der ich durch Elias’ Augen etwas erfahren habe, das ich so nicht erwartet hatte – mich selbst. Ich habe nicht wie im klassischen Sinne mit dem Protagonisten mitgefiebert und seine Gefühle nachempfunden. Nein, vielmehr war er die Figur, die mir einen klaren Raum und ein direktes Erleben geboten hat, in dem ich mich selbst mit meinen eigenen Gefühlen und Themen erfahren konnte.

Besonders beeindruckt hat mich die dichte Atmosphäre und gleichzeitige Leichtigkeit der Geschichte, die mich immer wieder in ihre Tiefe gezogen hat, um mir eine innere Welt zu zeigen, und mich auch immer wieder an die Meeresoberfläche dieser Worte entlassen hat, um nach Luft schnappen zu können für den nächsten Tauchgang. Wie in einem Traum habe ich Elias durch die Geschichte begleitet, die mich bis zum letzten Wort wirklich aufgewühlt und ebenso nachdenklich gemacht hat.

Ich will nichts über den Inhalt der Geschichte verraten, da dieses Buch zu einem der wenigen Leseerlebnisse gehört, die mich wirklich bewegt und tief berührt haben. Und das soll jede Leserin und jeder Leser für sich selbst erfahren.

Wer sich in einem einzigartigen Spiegel selbst entdecken und erkennen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Ein absolutes Muss, das zu Herzen geht und dem Moment nach dem Aufwachen aus einem besonderen Traum gleicht.

Levent Özdil

Ein richtig gutes Buch

Zuerst hat das Buch verstörend und verwirrend auf mich gewirkt.

Und dann so langsam wie ein Sog in eine intime Welt – ganz nahe – immer mehr nachvollziehbar (ohne Verstehen)

Leidenschaftlich, gewalttätig, verrückt, schmerzhaft, vertraut, abstoßend, anziehend, zerrissen, Traurigkeit …

Und krass war es, beim Lesen zu sehen, dass ich das gerade fühle.

Zwischenzeitlich kam es mir vor wie auf ’nem Trip, diese versteckten Räume … (eben – in mir), die Atmosphäre von „irgendwas stimmt nicht“,manchmal wie ein Fiebertraum, verzweifeltes Suchen …

Dann völlig die Orientierung zu verlieren und zu denken „Hier komme ich
nie wieder raus”.

Und dann wieder Vertrautheit … und das Gefühl , es kommt etwas an.

Gibt es eine Richtung?

Und die Einbeziehung des Lesers – also ich – hat mich so richtig „rein geholt“ – mich verbunden mit dem was ich lese und dabei empfinde.

Dieses Leseerleben war echt so vielschichtig – … .

Und die „Auflösung” hat mich echt getroffen und gleichzeitig habe ich ein Getragensein empfunden – also ein in Frieden sein.

Also für mich ein richtig richtig gutes Buch!!!

Haiko Nadig

 

mehr zu Nicole Paskow unter:
www.radicalnow.de

Ein Traum von Elias beschreibt die Suche nach sich selbst. Es ist die Suche nach Heimat, ein Abstieg in die Abgründe und der Aufstieg ins eigene Licht. Diese Geschichte hat es noch nie gegeben. Nicht an diesem Ort. Nicht in dieser Welt. Und nun beginnt sie sich zu entfalten. In Dir. Genau jetzt. Elias stolpert und fällt vor die Tür des Hauses, das Du mit ihm gemeinsam betrittst.

Ein Haus voller Rätsel und Geheimnisse. Hier beginnt ein Weg, dessen Entfaltung einer Sehnsucht entstammt, die namenlos ist.  Gibt es uns wirklich? Und woher wissen wir das? Keiner will das kleine Mädchen sehen. Und doch ist sie es, die alles zu erfassen scheint.

Doch erst auf Ebene 0 lichten sich die Schatten, öffnet sich der Raum in jene Dimension, die niemals jemanden verlässt. Und doch fallen wir von dort ins große Allein, das sich schmerzvoll, in tiefer Einsamkeit sein eigenes Universum erschafft. Gedankenräume, die wir wie eigene Welten betreten. Träume, die den Träumer im Nebel belassen, bis sie sich dem Suchenden offenbaren als Spiegel im Spiegel, in dem er sich selbst erkennt.

Diese Geschichte schlägt eine Brücke zwischen einem hoch subjektiven Erleben und der Schau aus einer freien Perspektive. “Ein Traum von Elias”, ist eine literarische Erzählung mit biographischen Zügen, die sich mit dem freien Geist einer bewussten Wahrnehmung vereint. Sie ist schnell, radikal und irritierend. Wer sich darauf einlässt, erlebt sein eigenes Wunder.

Adresse

Noumenon Verlag
Lornsenstraße 14
22767 Hamburg

info@noumenon-verlag.de

 

Abonnieren