U.G. Krishnamurti

U.G. Krishnamurti
Der Mut allein zu stehen-Cover
Der trügerische Schein der Erleuchtung-Cover
Der trügerische Schein der Erleuchtung-Cover

U.G. Krishnamurti lebte von 1918 bis 2007. Unter den indischen Gurus könnte man ihn als „Outlaw“ bezeichnen, weil er den Begriffen wie „Spiritualität“ und „Erleuchtung“ jede Wirklichkeit absprach. Er selbst sah sich nicht als Guru, wurde aber von seinen verstreuten Anhängern als solcher verehrt. U.G. fand es sinnlos einem Guru zu folgen.

Er führte ein sehr unstetes, bewegtes und konfliktreiches Leben. Zu Jiddu Krishnamurti hatte er ein zwiegespaltenes Verhältnis. Angezogen von seinen Vorträgen, besuchte er sie lange Jahre, um sich dann doch mit dessen Ansichten zu überwerfen und sie schließlich endgültig abzulehnen. Nach einer „krisenähnlichen Wandlung“, die darauf folgte und die er, nach eigenen Angaben, als calamity bezeichnete, verblieb eine „erleuchtete“ Sichtweise, auch wenn er die Bezeichnung „Erleuchtung“ ablehnte.

Nach dieser Sichtweise gehe die Wandlung des Menschen nicht, wie allerorten proklamiert, vom Geist, sondern viel eher vom Körper aus. Wandlung sei eine Reduktion auf das Wesentliche und dementsprechend auf das Natürliche. Materie, so seine Ansicht, verschwindet nicht einfach, sie wandelt sich und sei deshalb das Überdauernde, nicht etwa der Geist. Das Ich ist ein Konzept und das Denken eher eine Art Sphäre als ein Ausdruck von Individualität. 

Im Noumenon-Verlag sind „Der Mut allein zu stehen“, Mythos Mind“ und
„Der trügerische Schein der Erleuchtung“ erschienen. 

„Die Natur ist beständig dabei absolut einzigartige Geschöpfe zu kreieren, während die Kultur eine einzige Form entwickelt, in die alle Geschöpfe hineinpassen sollen. Es ist grotesk!“ U.G. Krishnamurti

 

 

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Noumenon Verlag
Lornsenstraße 14
22767 Hamburg

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