Über Noumenon

Das Noumenale steht für das Unsagbare, für das Mysterium – für die Unsagbarkeit des Lebens. Es umfasst all das, was dem Verstand vorausgeht und steht für das, was er nicht fassen kann. Letzten Endes bist Du selbst dieses Noumenale, dass Du zu verstehen versuchst.

Der Noumenon-Verlag steht für das wahre Geheimnis des Lebens. Und widmet sich diesem in Ausschließlichkeit.

Zahlreiche große Geister, Seher und solche, die die Stille lieben haben versucht, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

In tiefer Versenkung vom profanen Leben abgewandt, abgetaucht in das Undefinierte des lebendigen Ursprungs oder hineingeworfen
in die Fluten der Erscheinung – und damit geworfen in eine mehr oder weniger chaotische Erfahrungswelt.

Dem Suchenden ist kein Zugang zum Lebendigen verwehrt.
Was nichts anderes heißt als:

 


Wir sind hier, um uns als lebendige Wirklichkeit zu entdecken.

Was nichts anderes heißt als: Gott kommt im Menschen zu sich.
Das Absolute nimmt sich in relativer Form an – und macht auf diese Weise die Erfahrung seines Lebens.

Das ist das wahre Gebet, das Leben heißt!

Im Noumenon-Verlag sind bisher Bücher erschienen, „die es sonst nicht geben würde“. Bücher voller tiefer, heiliger, messerscharfer
und direkt empfundener Einsichten, die dem ernsthaft Suchenden Hinweisgeber sind, auf der Suche nach der Entschlüsselung des Rätsels seiner Existenz.

Wobei es dieses Rätsel nicht zu lösen, sondern zu leben gilt! Und
genau diesem Streben des Lebens nach sich selbst, dem Streben des Lebens nach Verwirklichung, messen wir fortan durch unser neues Motto noch mehr Bedeutung bei.

 

Bewusstsein ohne Tradition


Die Entdeckung der Anwesenheit beendet die Trennung!

Bewusstsein – das Leben tritt in sich als Erfahrungsraum ein. Und kommt damit im wahrsten Sinne des Wortes zu sich.
Als eine Anwesenheit, die sich zeitlebens selbst begleitet.
Christus spricht:

„Ich bin bei euch alle Tage, bis ans Ende dieser Welt“, heißt es in Matthäus 28, 20.

– Diese missverständliche Tröstung gilt es aufzuklären. Und dafür
muss sich das Bewusstsein von aller Tradition befreien. Wollen!

Traditionen schränken den Bewusstseinsraum ein. Aus diesem Grund „verstehen“ Anhänger unterschiedlicher Glaubensrichtungen unter demselben etwas anderes. Weil sie es nur aus ihrer Warte sehen, statt zu verwirklichen, dass wahre Spiritualität allein
in der Verwirklichung des Bewusstseins besteht! Das absolut gegenwärtig und damit voll zugänglich ist!

Alles, was ich über das nackte Bewusstsein stelle verhindert, dass ich mich ganz direkt empfangen kann. Damit hindert mich mein Selbstverständnis an meinem Selbstempfang. Dieses „Verständnis“ führt dazu, dass wir weder uns selbst noch den anderen sehen. Weil wir in ihm nur sehen, was wir glauben. Und uns dieser Glaube nicht frei steht. Der damit zu unserer Wirklichkeit wird.

 

Allein das lässt uns in geglaubten Wirklichkeiten leben – und an ihnen festhalten. Diese geglaubten Wirklichkeiten sind es, die sich gegenseitig der Falschheit und Scheinheiligkeit bezichtigen. 

Diese Scheinwirklichkeiten sind es, für die wir in den Krieg ziehen! Und eben das kann ich erkennen, wenn ich mir gestatte, das, was ich glaube, einfach zu sehen. Statt mich auf das zu verengen, was ich für die Wirklichkeit halte.

Der Mensch, der zu sich kommen will, braucht einfach nur Raum.
Raum in dem er sich ohne Verhaltensmaßregeln entdecken darf.
Als einen sich selbst wahrnehmenden und empfindenden Lebensstrom, der aus sich selbst heraus die Intelligenz entwickelt, seine unendliche Vielfältigkeit als Freude zu erleben.

Intelligenz wehrt sich nicht gegen die eigene Vertiefung und Erweiterung. Nein, sie will immer mehr von sich. Sie führt in ein Leben, dass sich von sich selbst zutiefst gesehen fühlt, weil es unendlich an sich selbst interessiert ist.

Damit verwirklicht sich Bewusstsein als intelligenter Zugang zu mir
als Erleben. Hier begreife ich mich nicht mehr als Problem. Hier mutmaße ich nicht mehr. Hier erkläre ich mich nicht mehr aus dem Leben. Sondern bin bei mir. Alle Tage. Und darüber hinaus …

Noumenon – Nackt. Radikal. Direkt.

Dem Leben vorbehaltlos zugewandt.

 

Daniel Herbst hat den Noumenon-Verlag im Jahr 2009 gegründet. Einen kleinen Verlag mit Sprengkraft und Potenzial, der es sich aufgrund seiner Unabhängigkeit erlauben kann, eine laute und klare Stimme im spirituellen Märchenland zu sein.

Hier berühren und vereinigen sich die Nacktheit und das Heilige in ihrer lebendigen Wirklichkeit zu einem heiligen Feuer, in dem sich das Göttliche und das Profane als eins erkennen. – Und dieses Erkennen als das wahre Leben feiern.

Als Autor geht es Daniel um eine „Spiritualität, die sich gewaschen hat“, und damit um die Bereitschaft, selbst aus den Augen zu schauen und sich dabei überall zu entdecken. Seine Bücher und Seminare liefern ein Zeugnis dieser Selbstfindung, die als andauernde Berührung von Geist und Gefühl in ihren unverwechselbaren Ausdruck findet.

Adresse

Noumenon Verlag
Lornsenstraße 14
22767 Hamburg

info@noumenon-verlag.de

 

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